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Zur Erinnerung an unseren Kater Gismo.

Mittwoch, 29. Juni 2005, ca. 17:15 Uhr, bist Du auf die andere Seite der Regenbogenbrücke gegangen.

Mit nur sieben Jahren hat Dich Deine Krankheit eingeholt, Du warst sehr stark, die drei letzten Tage hast Du sehr viel Kraft verbraucht.

Du hast hier Deine Schwester und Deine "Eltern" alleine zurückgelassen, wir vermissen Dich, Dein Tun, Deine Art zu leben, die Liebe die Du uns gabst.

Wir hoffen Du hattest ein schönes Leben bei uns!

 

Wenige Tage zuvor fand ich folgende Gedichte im Internet:

Wenn es soweit ist...

 Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir leben zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ? Es gibt kein zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss
auch wenn es für Dich schwer sein muss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauende Blicke ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

 

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.


Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.

Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein ...

 

Katzenliebe von Stephanie Hake:


Der kleine rote Kater tapste mit unsicheren Schritten vorwärts.
Wo war er?
Warum hatte er plötzlich keine Schmerzen mehr?
Er fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr.
Es war dunkel, er konnte trotz seiner guten Augen nichts erkennen. Angst?
Nein, Angst hatte er keine.
Ihm war nicht mehr kalt. In seinem Köpfchen hämmerte nur ständig ein und dieselbe Frage.
Wo war er?


Die Dunkelheit hüllte ihn vollkommen ein. Vollkommen? Nein, am Ende der großen Dunkelheit konnte er ein Licht erkennen. Schemenhaft nur, dennoch war er sich sicher, er musste es erreichen. Vorsichtig ging er weiter. Immer weiter auf das Licht zu. Er spürte eine wohlige Wärme, ein herrlicher Duft stieg ihm in die Nase. Es roch nach Meer, er konnte sogar Möwen hören.
Erinnerungen an seinen letzten Seeurlaub stiegen in ihm auf. Er hätte nie gedacht, dass Möwen so groß sind.


Seine Neugier trieb ihn weiter, doch noch etwas anderes, etwas nicht zu beschreibendes trieb ihn an, ein Pfötchen vor das Andere zu setzen.
Der Duft wurde immer intensiver und jetzt konnte er auch Geräusche wahrnehmen. Ein unbeschreiblich schönes Rauschen. Es hörte sich an, als würde jemand singen.
Er verharrte für einen kurzen Moment um diesen Gesang in sich aufzunehmen, dann ging er weiter. Das Licht wurde heller und heller, die Geräusche immer lauter und deutlicher. Es ging ihm gut.


Nicht mehr lange und seine Neugierde würde befriedigt werden.
Aber wo war Frauchen?
Sie konnte und durfte diesen Augenblick doch nicht verpassen. Eben noch hatte er ihre warme Hand auf seinem Körper gespürt. Sanft strich sie über sein Fell.
Sein Fell...
Es glänzte wieder und war voll und weich, so wie Frauchen es liebt dachte der kleine rote Kater. Darüber wird sich Frauchen freuen. In letzter Zeit hat sie ihn immer so mitleidig angesehen wenn sie mit ihrer Bürste über sein Fell strich.
Wo war Frauchen?


Das Licht kam näher und näher. Bald würde er wissen, was sich hinter diesem schönen, warmen Licht verbirgt.
Er drehte sich um, suchte in der Dunkelheit sein Frauchen, fand sie nicht und schritt weiter.
Nur noch ein paar Schritte und das Licht würde ihn aufsaugen, ihn einhüllen und niemals wieder hergeben.
Dann war es soweit. Der kleine rote Kater tauchte ein in den hellen Schein.


Eben noch von Dunkelheit umgeben, stand er nun an einem herrlichen Ort. Es war warm, es roch herrlich nach Sommer und der Gesang der Wellen betäubte seine Ohren.
Wo war er?
Er blickte sich um, doch egal wo er hinblickte, überall war die Welt nicht mehr so, wie er sie kannte. Alles war so schön.
Er blickte nach rechts und da sah er sie....
Sie ragte am Ufer heraus und verlief über die See...
Die Regenbogenbrücke.
Sie war unendlich schön, rechts und links rankten bunte Blumen, deren Farben einem Regenbogen glichen. Ihre Stufen waren ebenmäßig und rein. Er musste einfach über diese Stufen laufen.


Sein kleines Herz raste. Er wollte nur noch diese Brücke erreichen und wie er sie betrat hatte er das Gefühl, er würde auf Samt laufen. Die Stufen fühlten sich warm und weich an.
Inmitten der Brücke hielt er inne. Drehte sein Köpfchen, blickte zurück um sein Frauchen zu suchen.
Er spitzte die Ohren, vielleicht konnte er sie ja hören?
Er hob sein Näschen in die Luft, vielleicht konnte er sie ja riechen?
Doch außer dem Rauschen der Wellen und dem lieblichen Duft des weiten Meeres konnte der kleine rote Kater nichts riechen oder hören.
Er setzte seinen Weg fort.
Am Ende der Brücke konnte der kleine rote Kater eine Gestalt erkennen.
Wartete dort sein Frauchen?
Sein Schwänzchen hob sich in die Höhe und er rannte die letzten Meter. Er rannte und rannte, voller Freude auf sein Frauchen. Endlich konnte er wieder ihre Hände auf seinem Fell spüren.
Doch diese Gestalt war nicht sein Frauchen. Er kannte diese Person nicht. Auch wenn sie freundlich lächelnd auf ihn hinabblickte, er war vorsichtig.


Die freundliche Gestalt hielt ihm die Hand entgegen und der kleine rote Kater schnupperte vorsichtig.
In ihren Augen leuchtete es so liebevoll, wie er es nur von seinem Frauchen kannte.
Leise, aber mit eindringlicher Stimme sprach die Gestalt auf ihn ein:“ Herzlich Willkommen Timmy.“
Er verstand nicht. Wo war er?
Er blickte die Gestalt an und miaute.
Lächelnd beugte sich die Gestalt nieder und strich ihm über sein Fell.
"Du wirst verstehen.....Geh nur weiter.“
"Du hast nun Deinen Platz gefunden.“
Noch immer verstand er nicht, folgte aber dem Rat und ging weiter.


Um ihn herum blühten farbenprächtige Blumen auf nimmersatten grünen Wiesen. Schmetterlinge tanzten durch die Luft. Dieser Ort war ein Paradies.
Er spürte das warme, weiche Gras unter seinen Pfötchen.
Die Gestalt stand noch immer an der Stelle, wo er begrüßt wurde.
Sie bewegte sich nicht. Sie stand einfach nur so da...


Auf einmal stieg ihm ein bekannter Geruch in die Nase. Er spitze seine Öhrchen, streckte sein Schnäuzchen in die Luft und versuchte, dem Geruch zu folgen.
Schritt für Schritt tastete er sich vor, bis er vor einem Hügel stand. Da musste er hoch. Getrieben von dem bekannten Geruch und seiner liebevollen Neugier rannte er den Hügel hoch, oben angelangt raste sein Herz wie verrückt und er war völlig außer Atem, doch sein Blick glitt hinab dem Hügel.


Da sah er ihn.....
Mäxchen!!!!
Seinen Bruder, den er so lange nicht gesehen hat. Der mit einem Mal verschwunden war. Der kleine rote Kater wollte gerade zum Sprung ansetzen, da wurde er von seinem Bruder erblickt. Die beiden rannten aufeinander zu und begrüßten sich mit Mauzen und Schnurren. Sie hatten sich so viel zu erzählen.
Nachdem beide sich ausgiebig begrüßt hatten, ging Mäxchen voran und deutete Timmy, ihm zu folgen. Timmy folgte ihm und sie gingen auf einen See zu.


Am Ufer des Sees angelangt blickte Timmy auf die spiegelglatte Oberfläche und sah sein Frauchen.
Da war sie ja endlich. Er versuchte sie zu berühren, tapste mit seinem Pfötchen auf ihr Gesicht, wie er es immer tat, doch sofort löste sich ihr Gesicht in viele kleine Wellen auf und von seinem Pfötchen tropfte das Wasser.
Er blickte Mäxchen fragend und hilfesuchend an, doch Mäxchen stand nur da und beobachtete ihn. Timmy versuchte es erneut, doch kurz bevor er die Oberfläche berührte sah er die Tränen auf dem Gesicht seines Frauchens. Genau diese Tränen, die er schon öfters in letzter Zeit bei ihr gesehen hatte.


Er verstand nicht. Er zog sein Pfötchen zurück.
Mäxchen stellte sich neben ihn und mauzte...
Timmy verstand, jetzt verstand er alles.
Er war nicht mehr in der Welt, die er kannte. Er konnte sein Frauchen nicht mehr spüren, ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern. Er konnte nicht mehr unter ihre Bettdecke kriechen oder mit ihr das Kopfkissen teilen.
Er war getrennt von ihr. Mit Kilometern nicht zu messen.


Warum war er hier?
Gut, es ging ihm in letzter Zeit nicht besonders gut, aber er wollte doch stark sein. Stark für sein Frauchen....
Hatte er versagt?
Da stand die freundliche Gestalt hinter ihm und sprach sanft auf ihn ein:“
Nein mein Kleiner, Du hast nicht versagt. Deine Zeit auf Erden hat Dein Frauchen sehr sehr glücklich gemacht. Durch Dich hat sie erfahren, was es bedeutet, hingebungsvoll und ehrlich zu lieben. Du wirst immer in ihrem Herzen sein, auch wenn sie Dich nicht mehr sehen, spüren oder hören kann.
Du hast ihr den Weg gezeigt.“
"Ja sie wird dich vermissen, sie wird weinen, sie wird an Gott zweifeln, aber niemals an Dir und Deiner Liebe zu ihr.“
Timmy stand regungslos am Ufer des Sees und blickte noch immer auf die Oberfläche, er sah sein Frauchen, immer noch Tränenüberströmt und wollte zu ihr. Doch er hatte die Worte der Gestalt gehört und verstand immer mehr.


Fragend blickte er die Gestalt an und wieder lächelte sie:“ Du wirst noch öfter zum Ufer laufen und Dein Frauchen weinen sehen. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ihre Tränen versiegen weil sie Dich geliebt hat. Doch die Tränen werden dem Lächeln in ihren Augen und ihren Lippen weichen wenn sie über Dich spricht oder sich erinnert. Alles braucht seine Zeit. Sie wird ihr Herz auch wieder für ein neues Geschöpf an ihrer Seite öffnen, doch das bedeutet nicht, dass sie Dich verdrängt aus ihrem Herzen. Sie gibt ihr Herz wieder frei für eine neue Liebe, deren Reinheit und Ehrlichkeit nicht mit menschlicher Liebe zu messen oder zu vergleichen ist.“


"Und eines Tages, nur Gott weiß wann es so weit ist, wird sie an der Regenbogenbrücke stehen, ich werde sie begrüßen wie ich Dich begrüßt habe, sie wird auf dem Hügel stehen und Du wirst Dein Näschen anheben, ihr in die Augen blicken und ihr werdet Euch wieder spüren, riechen dürfen.“
"Sie wird Dich in ihre Arme schließen, Du wirst ihre Nase stupsen und ihr werdet hier, an diesem herrlichen Ort, für immer und ewig zusammen sein können.“
"Doch bis dahin mein Kleiner, dreh Dich um und geh zu den anderen. Spiele mit ihnen, Du hast es verdient. Blick nicht in den See. Lebe mit und aus Deinen Erinnerungen und erfreue Dich an dem JETZT. Der Tag wird kommen, ganz bestimmt.“


Der kleine rote Kater blickte noch einmal auf das Gesicht seines Frauchens, was würde er dafür tun, ihr noch einmal das Kopfkissen anzuwärmen, ihre warmen Hände zu spüren, doch er wusste das dies nicht möglich war. Er hatte ganz genau verstanden. Für ihn spielte jetzt die Zeit ein wichtige Rolle. Er musste nur abwarten, so als ob Frauchen morgens zur Arbeit geht und Nachmittags zurück kommt. Er würde warten, auf jeden Fall würde er warten!

Timmy drehte sich um, sah seinem Bruder in die Augen und beide gingen dem Sonnenuntergang entgegen.............